Willkommen im Jahr 2015

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Lange ist der letzte Beitrag her! Heute gibt es endlich wieder ein paar Neuigkeiten und Bilder…
Genau genommen feierten wir dieses Jahr Silvester mit Richards 30. Geburtstag in der Tschechei. Die von einigen Skifahrern bekannte Einkehrmöglichkeit Chata Mikulaska war Dreh- und Angelpunkt unserer kleinen Winterreise. Vom 31.12 – 03.01 verbracheten wir ein paar herrliche Tage in dieser urig-gemütlichen Hütte am Niklasberger Kreuz . Schnee war ja nach den Weihnachtsfeiertagen zum Glück genug gefallen und so drehten ich mit Matti vor der Silvesternacht noch eine kleine Runde auf den Skatern. Bis zur Grenze nach Zinnwald waren die Skiverhältnisse gut. Nachdem die Kleinen am Abend in die Betten gebracht wurden feierten wir in das Jahr 2015 und in Richis Geburtstag hinein. Die meisten verschwanden auch nicht zu spät in den Federn uns so verabredeten wir uns am nächsten Tag gegen 09:00 zum Frühstück. Da uns an diesem Neujahrstag sogar die Sonne empfing wollten wir keine zeit verlieren und packten Skier und Kinder zusammen. Unsern Chariot hatten wir mit nem Skiset gepimpt und so genossen wir die fahrt nach Dlouhá Louka. Die Strecke findet Ihr hier:LINK.
Die gut 20 Km mit Kind im Gepack waren super, trotz der nicht immer vorhanden Skating-Loipe war es nicht so anstrengen wie gedacht – und Moritz hat auch gut mitgemacht =) Am gleichen Abend noch feierten wir Richis Geburtstag und in der Nacht setzte Tauwetter ein. Am 02.01 drehte ich im Nieselregen noch eine Runde mit Jonas und wir verbrachten die Zeit mit Schlitten fahren und Schneemann bauen.
Alles zusammen ein super schöner Kurzurlaub mit vielen Freunden und tschechischer Gastfreundschaft.
Die Bilder dazu gibt es hier: BILDER
Frohes neues 2015

Vasaloppet 2014

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Hey Hey,
einmal im Leben zum Vasalauf, ja diese Idee schwirrte uns schon seit langer Zeit im Kopf herum.
Der Jubiläumslauf zum 90. Vasalauf am 02.03.2014 war der perfekte Anlass um mit großer Gefolgschaft nach Schweden zu reisen und einer von ca. 15.000 Verrückten zu sein, die sich die 90 Km von Sälen nach Mora schinden.
Es begann mit einer 35 stündigen Busfahrt am 22. Februar von Dresden bis nach Rättvik, wo uns ein hübsches Hüttendorf erwartete. Wir waren schon gut eine Woche vor dem eigentlich Lauf angereist um noch eine paar Kilometer auf Skiern machen zu können. Der Winter hatte uns in der Heimat ohnehin vergessen sodass wir alle nur den König Ludwig Lauf als richtige Vorbereitung nutzen konnten. Wobei die Schneesituation in Schweden auch nicht besser war..
Die Tage bis zum Wettkampf verbrachten wir also in höher gelegenen Loipengebieten wie in Grönklitt oder im Weltcup-geprägten Falun sowie auf der Hauptmagistrale vom Vasalauf. Sehr sehenswert ist auch die 620m lange Binnenseebrücke in Rättvik..vor allem Fotografisch =)
So konnten wir in der Woche gut 120 Skikilometer machen bis schließlich der eigentliche Lauf immer näher kam..und die Anspannung exponentiell Stieg =)
Den Samstag vor dem Hauptlauf verbrachten wir nahezu alle mit Ski-wachsen. Temperaturen um 0 Grad und eventueller Neuschnee machten die Wachserei zu einer sehr unsicheren Angelegenheit. So wachsten wir bis in die Abendstunden und nach einer kurzen Nacht ging es um 02:45 mit dem Bus zum Start nach Sälen.
Um ca. 05:00 erreichten wir Sälen. Wir sprangen aus dem Bus hinaus um unsere Skier früh im Startgarten platzieren zu können. Dazu sollte man wissen, dass sich die ca 15.000 Starter auf 10 Startwellen verteilen – die Schnellsten ganz vorn. Um 05:30 öffnete der Startgarten, Jonas und ich waren beide in Welle 4 und so hofften wir unsere gut platzierten Skier später wieder zu finden. Obwohl der Magen vor Aufregung fast rebellierte, frühstückten wir alle noch im Bus und versuchten darüber nachzudenken, wie man die 90 Km eigentlich schaffen soll. Zurück im Startgarten suchten wir nicht sehr lange und fanden unsere Ski sogleich.  Gigantisch..nun stehen gut 4000 Leute vor- und noch mal 11000 hinter uns. Um Punkt 08:00 gingen die Fahnen hoch und eine monströse Menschentraube setzte sich in Bewegung. Ich verlor Jonas gleich am Start und der folgende Berg war eine reine Materialschlacht. Der Berg schlängelt sich gut 2 Km auf das Fjell hoch und jeder Läufer sucht sich seinen Platz…gut das Skier und Stöcke hier ganz geblieben sind. Ich habe es oft knacken gehört…Oben angekommen lief es dann doch gleich schneller. Bis km 30 war es ziemlich schnell und das Wachs stand super. Ich versuchte am Anfang nicht ausschließlich zu schieben um die Kräfte zu sparen. Im Doppelstockschub ist man einfach schneller und bis Km 65 ging das auch ganz gut. Die Bedingungen verschlechterten sich gegen Ende ein wenig, es wurde wärmer und der Schnee zeitweise sulzig. Die Motivation fehlte jedoch an keiner Stelle und spätestens als die Restkilometer zum Ziel einstellig wurden wusste ich das es machbar ist. So erreichte ich das Ziel nach 06h 14min. Da ich die 1,5-Fache Siegerzeit von 04:14  knapp unterboten hatte, gab es unter höchsten Glücksgefühlen im Ziel noch eine Medaille dazu.
Nach einer warmen Dusche und nem guten Schluck Bier sind wir stolz darauf, es alle geschafft zu haben. Es war wunderbar. Wir kommen wieder!
Die schönstes Eindrücke davon gibt es hier: BILDER
Unsere Ergebnisse:

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Ski Heil =)
Michi