EisZeit

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Eisklettern in Hohnstein – am letzten Samstag nutzten wir die Gunst der Stunde und verabredeten uns zum Eisklettern. Nach anfänglichen Überlegungen wo wir denn das Eis heute mal austesten, fiel die Entscheidung die Eislage in Hohnstein anzuschauen.
Schnubbi im Vorstieg
Schnubbi im Vorstieg
Die Eisqualität an der Rübezahlstiege war uns nicht bekannt bzw. der Anstieg auch zu weit. Die Eisfälle in Obervogelgesang hatten die Jungs bereits am Montag erklommen, daher sollte etwas neues her.Und die Entscheidung war wohl genau richtig, im vorderen Wandbereich waren bereits Seile eingehangen – wir gingen noch ein paar Schritte weiter in die steilern Wände, die noch unberührt waren. Schnubbi und Hermann wagten es die ersten Eisschrauben in das Eis hineinzudrehen und Stiegen bis zum TOP. Ich musste mich im Nachstieg erst an die Eiskletterei gewöhnen – die Unterarme liefen doch recht flott zu =) Nach kurzer Gewöhnungsphase und wärmer werdenden Eis konnten wir uns an 3 Routen austoben – was für ein Tag=) Wer weiß ob es diesen Winter noch mal geht – letztes Wochenende waren die Bedingungen TOP.
Hier ein paar Bilder: EisZeitBilder

New Jear

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Letzter Abend im Jahr 2016 an der Kohlhaukuppe
Letzter Abend im Jahr 2016 an der Kohlhaukuppe

 

 

Den rutsch ins neue Jahr erlebten wir mit einem großen Haufen Kindern in Zinnwald.
Spitzen Wetter und ausreichend Schnee sorgten für beste Stimmung und einen guten Start ins neue Jahr.
Das lässt hoffen für dieses Jahr: der 50. Iserlauf steht an, hoffentlich mit ausreichend Schnee für die vollen 50 Km!
Alle Bilder dazu hier: Fotos Zinnwald

 

Winter in Tirol

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Winter in Tirol
Ich versuche es kurz zu umschreiben: Bei 15° im Dezember im T-Shirt klettern gehen und auf 2.500 m hohe, schneefreie Berge wandern. Das war unser Winterurlaub über den Jahreswechsel in Tirol.
 Vom 27.12 bis 03.01 haben wir in Matrei (Osttirol) eine schöne Urlaubswoche verbracht. Von unserer Ferienwohnung aus, die herrlichen weit oben über Matrei lag, konnten wir bei sonnigem Wetter am Falkenstein klettern gehen und sind mit den Kindern im Gepäck auf die Bretterwand (ca. 2500m) gewandert. Die knapp 900 Hm von der Ferienwohnung aus waren eine gute Eingehtour, da wir 2 Tage später auf den Großglockner wollten. Gesagt, getan. Am 30.12 haben wir (Felix, Schnubbi, Richi, Alex, ich) uns den Stüdlgrad am Großglockner vorgenommen, ohne Übernachtung auf der Stüdlhütte.
 

 

 

 

Das heißt Nachts um 3.00 aufstehen, um 04:30 am Lucknerhaus gestartet, 2000 Höhenmeter hoch und wieder runter. Die Bedingungen waren super, es lag nur wenig schnee und die alpine Kletterei im III-Grad hat richtig Spaß gemacht. Den Tourenbericht dazu hat Felix HIER aufgeschrieben und das ganze in einen schönen Film gepackt:
Nach einem herrlichen Gipfelerlebnis sind wir dann gut ins neue Jahr gerutscht und haben am 1. Januar am Staller Sattel doch noch Schnee gefunden. Mit Schlitten und Kindern haben wir dort viel Spaß gehabt, sogar die Langläufer hätte man dort auspacken können. Doch die haben wir nicht ein mal im Urlaub an die Füße geschnallt 😉
Pünktlich, am Tag der Abreise kam dann auch der lang erwartete Neuschnee. Leider zu spät. Die Fotografendichte in der Woche war übringes ziemlich hoch. Also nehmt euch Zeit, es sind einige Fotoalben…
Alle Fotos vom Schnubbi gibts HIER –
Alex´ Fotos sind DORT
meine Fotos sind in der Reise-Galerie zu finden.
Viel Spaß beim anschauen….

Iserlauf 2016

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50 Km in klassischer Technik auf einer anspruchsvollen Strecke über die Höhen des Isergebirges – das ist der Iserlauf (jizerska 50). Dieser Skiwettkampf fand auch in diesem Jahr vom 8.-10. Januar in Bedrichov statt – doch aufgrund der Schneelage nur auf verkürzten Runden mit 4 Km Länge.
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So lieferten sich insgesamt 9 Startgruppen ein spanndenes Rennen, jeder Läufer absolvierte die Distanz von 4×4 Km wobei die Gruppen von Freitag bis Sonntag in abständen von 2h gestartet sind. Durch die hohe Teilnehmerzahl wurde auch in den Abendstunden mit Stirnlampen gelaufen, das Wetter war mäßig aber die Stimmung super.
Aufgrund er verkürzten Strecke bin ich dieses Jahr nur zum Fotografieren mitgefahren. Es war ein schönes Wochenende mit den Rohnspitzlern. Auch Tobi, Matze und Tim liefen Ihren ersten “Iserlauf”, zwar nur verkürzt aber nächsten Jahr dann bestimmt auf ganzer Strecke;) Glückwunsch alles Läufern!
Alle Fotos dazu gibts HIER

 

Willkommen im Jahr 2015

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Lange ist der letzte Beitrag her! Heute gibt es endlich wieder ein paar Neuigkeiten und Bilder…
Genau genommen feierten wir dieses Jahr Silvester mit Richards 30. Geburtstag in der Tschechei. Die von einigen Skifahrern bekannte Einkehrmöglichkeit Chata Mikulaska war Dreh- und Angelpunkt unserer kleinen Winterreise. Vom 31.12 – 03.01 verbracheten wir ein paar herrliche Tage in dieser urig-gemütlichen Hütte am Niklasberger Kreuz . Schnee war ja nach den Weihnachtsfeiertagen zum Glück genug gefallen und so drehten ich mit Matti vor der Silvesternacht noch eine kleine Runde auf den Skatern. Bis zur Grenze nach Zinnwald waren die Skiverhältnisse gut. Nachdem die Kleinen am Abend in die Betten gebracht wurden feierten wir in das Jahr 2015 und in Richis Geburtstag hinein. Die meisten verschwanden auch nicht zu spät in den Federn uns so verabredeten wir uns am nächsten Tag gegen 09:00 zum Frühstück. Da uns an diesem Neujahrstag sogar die Sonne empfing wollten wir keine zeit verlieren und packten Skier und Kinder zusammen. Unsern Chariot hatten wir mit nem Skiset gepimpt und so genossen wir die fahrt nach Dlouhá Louka. Die Strecke findet Ihr hier:LINK.
Die gut 20 Km mit Kind im Gepack waren super, trotz der nicht immer vorhanden Skating-Loipe war es nicht so anstrengen wie gedacht – und Moritz hat auch gut mitgemacht =) Am gleichen Abend noch feierten wir Richis Geburtstag und in der Nacht setzte Tauwetter ein. Am 02.01 drehte ich im Nieselregen noch eine Runde mit Jonas und wir verbrachten die Zeit mit Schlitten fahren und Schneemann bauen.
Alles zusammen ein super schöner Kurzurlaub mit vielen Freunden und tschechischer Gastfreundschaft.
Die Bilder dazu gibt es hier: BILDER
Frohes neues 2015

Vasaloppet 2014

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Hey Hey,
einmal im Leben zum Vasalauf, ja diese Idee schwirrte uns schon seit langer Zeit im Kopf herum.
Der Jubiläumslauf zum 90. Vasalauf am 02.03.2014 war der perfekte Anlass um mit großer Gefolgschaft nach Schweden zu reisen und einer von ca. 15.000 Verrückten zu sein, die sich die 90 Km von Sälen nach Mora schinden.
Es begann mit einer 35 stündigen Busfahrt am 22. Februar von Dresden bis nach Rättvik, wo uns ein hübsches Hüttendorf erwartete. Wir waren schon gut eine Woche vor dem eigentlich Lauf angereist um noch eine paar Kilometer auf Skiern machen zu können. Der Winter hatte uns in der Heimat ohnehin vergessen sodass wir alle nur den König Ludwig Lauf als richtige Vorbereitung nutzen konnten. Wobei die Schneesituation in Schweden auch nicht besser war..
Die Tage bis zum Wettkampf verbrachten wir also in höher gelegenen Loipengebieten wie in Grönklitt oder im Weltcup-geprägten Falun sowie auf der Hauptmagistrale vom Vasalauf. Sehr sehenswert ist auch die 620m lange Binnenseebrücke in Rättvik..vor allem Fotografisch =)
So konnten wir in der Woche gut 120 Skikilometer machen bis schließlich der eigentliche Lauf immer näher kam..und die Anspannung exponentiell Stieg =)
Den Samstag vor dem Hauptlauf verbrachten wir nahezu alle mit Ski-wachsen. Temperaturen um 0 Grad und eventueller Neuschnee machten die Wachserei zu einer sehr unsicheren Angelegenheit. So wachsten wir bis in die Abendstunden und nach einer kurzen Nacht ging es um 02:45 mit dem Bus zum Start nach Sälen.
Um ca. 05:00 erreichten wir Sälen. Wir sprangen aus dem Bus hinaus um unsere Skier früh im Startgarten platzieren zu können. Dazu sollte man wissen, dass sich die ca 15.000 Starter auf 10 Startwellen verteilen – die Schnellsten ganz vorn. Um 05:30 öffnete der Startgarten, Jonas und ich waren beide in Welle 4 und so hofften wir unsere gut platzierten Skier später wieder zu finden. Obwohl der Magen vor Aufregung fast rebellierte, frühstückten wir alle noch im Bus und versuchten darüber nachzudenken, wie man die 90 Km eigentlich schaffen soll. Zurück im Startgarten suchten wir nicht sehr lange und fanden unsere Ski sogleich.  Gigantisch..nun stehen gut 4000 Leute vor- und noch mal 11000 hinter uns. Um Punkt 08:00 gingen die Fahnen hoch und eine monströse Menschentraube setzte sich in Bewegung. Ich verlor Jonas gleich am Start und der folgende Berg war eine reine Materialschlacht. Der Berg schlängelt sich gut 2 Km auf das Fjell hoch und jeder Läufer sucht sich seinen Platz…gut das Skier und Stöcke hier ganz geblieben sind. Ich habe es oft knacken gehört…Oben angekommen lief es dann doch gleich schneller. Bis km 30 war es ziemlich schnell und das Wachs stand super. Ich versuchte am Anfang nicht ausschließlich zu schieben um die Kräfte zu sparen. Im Doppelstockschub ist man einfach schneller und bis Km 65 ging das auch ganz gut. Die Bedingungen verschlechterten sich gegen Ende ein wenig, es wurde wärmer und der Schnee zeitweise sulzig. Die Motivation fehlte jedoch an keiner Stelle und spätestens als die Restkilometer zum Ziel einstellig wurden wusste ich das es machbar ist. So erreichte ich das Ziel nach 06h 14min. Da ich die 1,5-Fache Siegerzeit von 04:14  knapp unterboten hatte, gab es unter höchsten Glücksgefühlen im Ziel noch eine Medaille dazu.
Nach einer warmen Dusche und nem guten Schluck Bier sind wir stolz darauf, es alle geschafft zu haben. Es war wunderbar. Wir kommen wieder!
Die schönstes Eindrücke davon gibt es hier: BILDER
Unsere Ergebnisse:

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Ski Heil =)
Michi