New Jear

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Letzter Abend im Jahr 2016 an der Kohlhaukuppe
Letzter Abend im Jahr 2016 an der Kohlhaukuppe

 

 

Den rutsch ins neue Jahr erlebten wir mit einem großen Haufen Kindern in Zinnwald.
Spitzen Wetter und ausreichend Schnee sorgten für beste Stimmung und einen guten Start ins neue Jahr.
Das lässt hoffen für dieses Jahr: der 50. Iserlauf steht an, hoffentlich mit ausreichend Schnee für die vollen 50 Km!
Alle Bilder dazu hier: Fotos Zinnwald

 

Winter in Tirol

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Winter in Tirol
Ich versuche es kurz zu umschreiben: Bei 15° im Dezember im T-Shirt klettern gehen und auf 2.500 m hohe, schneefreie Berge wandern. Das war unser Winterurlaub über den Jahreswechsel in Tirol.
 Vom 27.12 bis 03.01 haben wir in Matrei (Osttirol) eine schöne Urlaubswoche verbracht. Von unserer Ferienwohnung aus, die herrlichen weit oben über Matrei lag, konnten wir bei sonnigem Wetter am Falkenstein klettern gehen und sind mit den Kindern im Gepäck auf die Bretterwand (ca. 2500m) gewandert. Die knapp 900 Hm von der Ferienwohnung aus waren eine gute Eingehtour, da wir 2 Tage später auf den Großglockner wollten. Gesagt, getan. Am 30.12 haben wir (Felix, Schnubbi, Richi, Alex, ich) uns den Stüdlgrad am Großglockner vorgenommen, ohne Übernachtung auf der Stüdlhütte.
 

 

 

 

Das heißt Nachts um 3.00 aufstehen, um 04:30 am Lucknerhaus gestartet, 2000 Höhenmeter hoch und wieder runter. Die Bedingungen waren super, es lag nur wenig schnee und die alpine Kletterei im III-Grad hat richtig Spaß gemacht. Den Tourenbericht dazu hat Felix HIER aufgeschrieben und das ganze in einen schönen Film gepackt:
Nach einem herrlichen Gipfelerlebnis sind wir dann gut ins neue Jahr gerutscht und haben am 1. Januar am Staller Sattel doch noch Schnee gefunden. Mit Schlitten und Kindern haben wir dort viel Spaß gehabt, sogar die Langläufer hätte man dort auspacken können. Doch die haben wir nicht ein mal im Urlaub an die Füße geschnallt 😉
Pünktlich, am Tag der Abreise kam dann auch der lang erwartete Neuschnee. Leider zu spät. Die Fotografendichte in der Woche war übringes ziemlich hoch. Also nehmt euch Zeit, es sind einige Fotoalben…
Alle Fotos vom Schnubbi gibts HIER –
Alex´ Fotos sind DORT
meine Fotos sind in der Reise-Galerie zu finden.
Viel Spaß beim anschauen….

Sizilien

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Buongiorno…wer für den Herbst noch ein warmes Urlaubsziel zum Klettern, Wandern und Baden sucht, der kann sich gern mal hier umschauen.
Blick in die Bucht bei El-Bahira
Blick in die Bucht bei El-Bahira
In der letzten Septemberwoche sind wir nach Sizilien geflogen und haben knappe 9 Tage lang die Nordküste der Insel besucht. Neben dem 1A klettergebiet mit “frischem”, scharfen Kalk bei San Vito Lo Capo haben wir uns auch eine der liparischen Insel (“Vulcano”) angeschaut. Zum Klettern fährt man am besten in das sehr hübsche CAMP El Bahira. Dort kann man quasi schon im Schlafsack den klettergurt anziehen und aus dem Zelt sichern =). Wir haben dort ein paar Tage verbracht und die schönsten Routen an dem langen Kalkriegel geklettert. Neben dem Salzwasserpool am Zeltplatz gibt es einen herrlichen Sandstrand im 8 Km entfernten San Vito – wobei die Italiener hier auch gern baden und wir in der Nebensaison von den vielen Leuten überrascht waren.
Die Wanderung im Riserva Naturale Dello Zingaro hatten wir uns dann irgendwie anders vorgestellt. Mit 5€ Eintritt pro Person waren unsere Erwartungen an den Park ziemlich hoch. Doch die versprochenen, einsamen Badebuchten mit herrlichen Sandstrand stellten sich nicht mehr als Geheimtipp heraus. Die Italiener watschelten mit ihren Kühltaschen, Selfie-Stangen und Lacoste-Hemden vor uns her und ließen sich an den “einsamen” Badebuchten nieder. Naja…ein hübsches Plätzchen fanden wir trotzdem. Am Abend haben wir uns noch das schöne Bergdorf Erice angeschaut – hier unbedingt eine warme Jacke mitnehmen 😉

 

Cefalù
Cefalù

 

Auf Vulcano
Auf Vulcano
Zu empfehlen ist auch der Nordost-Teil der Insel. Von San Vito aus kommend haben wir uns die Stadt Cefalu angeschaut, die wirklich sehr zu empfehlen ist. Schließlich schliefen wir noch 2 Nächte bei Milazzo und haben dort ein Tagesausflug auf die Insel Vulcano unternommen. Die kleine Insel ist in ca. 50 min mit dem Schiff zu erreichen und bietet viele Unternehmungsmöglichkeiten. Die Wanderung auf den Vulkan ist hier ein muss! Herrliche Aussicht und Schwefelgerucht inklusive!
Der letzte Stopp auf unserer Reise war Palermo. Die hübschen Gassen, Märkte und Gebäude machen den Besuch auf jeden Fall lohnenswert. Wer in Palermo eine unterkunft sucht, kann bei Alvorada Bed & Breakfast klingeln.
Alle Bilder dazu hier und Bilder vom Richard HIER

 

 

 

Bouldern.Baden.Berge

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Das Motto des diesjährigen Sommerurlaubes:
  • Bouldern im Sundergrund auf Almenwiesen und herrlichem Panorama
  • Baden im kühlen Achensee bei 30° im Schatten
  • Berge soweit das Auge reicht.
Ganz genau ging es Ende Juli für 2 Wochen Richtung Tirol. Erste Station war der Achensee, der einige Zeltplätze in Ufernähe beherbergt und eine prima Ausgangsbasis für zahlreiche Kletter, – Wander- und Badeausflüge bietet. Wir trafen uns Samstag Mittag auf dem Zeltplatz Schwarzenau, der direkt am See liegt und sogar einen Steinstrand hat. Da  am Samstagabend ein großes Gewitter über uns zog, saßen Familie Wetzel/hartmann mit Alex und Franzi im Auto fest, weil sich eine Schlammlawine über die Straße ergoss und diese die einzige Zufahrtsstraße von Süden war. Nuja die “Mur” war schnell von der Straße geräumt und wir hatten 5 super Tage am Achensee.
Gewandert sind wir hier im Oberautal, wo sich der Fluss “Oberau” ins Tal schlängelt und zum kalten Bad einlädt 😉 Auf der Suche nach einem Klettergebiet bei Maurach sind wir auf einige Felsriegel an der Bergstation der Rofanbahn gestoßen. Da wir für die Fahrt mit der Bergbahn unsere Konten hätten leer räumen müssen haben wir uns kurzerhand entschieden, die knapp 900 Höhenmeter mit Kind und Kegel selbst zu laufen. An der Bergstation angekommen haben wir die Suche nach den Kletterfelsen auch gleich aufgegeben, es nahten Gewitterwolken und der Abstieg musste auch noch bewältigt werden. Zum “Ausgleich” durfen wir Männer dann am nächsten Tag alleine losziehen. Ebenfalls 900 Höhenmeter zur Dalfazalm – Ziel war das Klobenjoch wo ich mit Schnubbi die Tour “Strada del Vino” geklettert hab. Ca. 100 m, 4 Seillängen im feinsten scharfen Kalk und guter sicherung an Klebehaken. Die Tour hat den langen Aufstieg definitiv entschädigt, hier könnte man sich mehrere Tage austoben. Nach einem kleinen Abstecher zur Dalfazalm sind wir wieder ins Tal gestiegen und haben und entschieden richtung Zillertal zu fahren.
Auf der Suche nach einem Zeltplatz im Zillertal sind wir natürlich an Mayrhofen nicht vorbei gekommen. Doch der dort angelegte Zeltplatz gleicht eher einer Wohnwagenburg im Kiesbett und ist an Gemütlichkeit kaum zu unterbieten. Also sind wir gleich in Richtung Zillergrund gefahren und haben – welch ein Glück – auf der Wiese vor dem Gasthof zur Au einen Platz zum Zelten gefunden. Für ganze 5€ die Nacht durften wir dort unser Zelt aufschlagen und haben Abends auch die gute Küche im Gasthof genossen =)
Ein richtiger Leckerbissen waren allerdings die Boulderblöcke im Sundergrund. Neben Ziegen und Kühen stehen dort Granitblöcke auf den Almwiesen, die Boulderprobleme in jeder Schwierigkeit bieten. Der wohl bekannteste Bouder hier (Moonwalk) war für uns leider nicht drin, aber dafür jede Menge andere Boulder bis 6c. Neben dem Bouldern waren wir auch an steilen Wänden klettern, genauer in den Ewigen Jagdgründen bei Ginzling. Hierfür fährt man die Zillertal Straße ziemlich weit hinter und erblickt dann im Talboden auf einer großen Wiese nebem einem Fluss die Felsriegel. Der Sportklettergarten bietet wirklich viele Touren, bis zu 2 Seillängen und ist einer der schönsten in der Gegend – Ein muss! Hier kann man sich auch mehrere Tage austoben, und ca 400 m vor dem klettergarten war das campieren auf dem Parkplatz erlaubt!
Da sich hier das Wetter schon verschlechtere haben wir am letzten Tag noch eine Wanderung zur Plauener Hütte unternommen. Hoch über dem Speichersee Zillergründl war das der letzte Tag in den Alpen – so wurden wir vom Gewitter wieder aus den Bergen gescheucht. Die Lange Rückreise wollten wir den Kindern nicht gleich zumuten. Mit einem kurzen Abstecher im Franken mit Klettern am Weißenstein war der Urlaub zuende =(
Die schönsten Bilder gibts hier: BILDER

 

 

Fotos: BAFA BLOXX

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UPDATE: Bilder Online
Große runde Granithaufen, eine grüne Frühlingswiese und zwischen den Kuhfladen sucht sich die kleine Landschildkröte einen ruhigen Platz zum Schlafen.
Auf der angrenzenden Weide treibt der Bauer seine Kühe zusammen und erzählt uns mit Händen und Füßen, welcher der scharfkanigen Blöcke denn am besten zum bouldern sei. Wo wird sind? Am Bafa-See in der Türkei.
Hier gibt es auf über 1000 m² unzählige Boulderblöcke in nahezu jedem Schwierigkeitsgrad – vieles noch unberührt und von Pflanzen umschlungen. Wir haben das junge Bouldergebiet im April besucht und eine Woche in dem kleinen Bauerndorf Kapikiri gewohnt. Trotz 3 Tage Regen waren wir Bouldern, bis die Finger nicht mehr wollten. Seht´s euch an – dieses Mal gibts nen Film von mir =) Die Bilder kommen später…

 

Bafa Bloxx from MiNi on Vimeo.

Vasaloppet 2014

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Hey Hey,
einmal im Leben zum Vasalauf, ja diese Idee schwirrte uns schon seit langer Zeit im Kopf herum.
Der Jubiläumslauf zum 90. Vasalauf am 02.03.2014 war der perfekte Anlass um mit großer Gefolgschaft nach Schweden zu reisen und einer von ca. 15.000 Verrückten zu sein, die sich die 90 Km von Sälen nach Mora schinden.
Es begann mit einer 35 stündigen Busfahrt am 22. Februar von Dresden bis nach Rättvik, wo uns ein hübsches Hüttendorf erwartete. Wir waren schon gut eine Woche vor dem eigentlich Lauf angereist um noch eine paar Kilometer auf Skiern machen zu können. Der Winter hatte uns in der Heimat ohnehin vergessen sodass wir alle nur den König Ludwig Lauf als richtige Vorbereitung nutzen konnten. Wobei die Schneesituation in Schweden auch nicht besser war..
Die Tage bis zum Wettkampf verbrachten wir also in höher gelegenen Loipengebieten wie in Grönklitt oder im Weltcup-geprägten Falun sowie auf der Hauptmagistrale vom Vasalauf. Sehr sehenswert ist auch die 620m lange Binnenseebrücke in Rättvik..vor allem Fotografisch =)
So konnten wir in der Woche gut 120 Skikilometer machen bis schließlich der eigentliche Lauf immer näher kam..und die Anspannung exponentiell Stieg =)
Den Samstag vor dem Hauptlauf verbrachten wir nahezu alle mit Ski-wachsen. Temperaturen um 0 Grad und eventueller Neuschnee machten die Wachserei zu einer sehr unsicheren Angelegenheit. So wachsten wir bis in die Abendstunden und nach einer kurzen Nacht ging es um 02:45 mit dem Bus zum Start nach Sälen.
Um ca. 05:00 erreichten wir Sälen. Wir sprangen aus dem Bus hinaus um unsere Skier früh im Startgarten platzieren zu können. Dazu sollte man wissen, dass sich die ca 15.000 Starter auf 10 Startwellen verteilen – die Schnellsten ganz vorn. Um 05:30 öffnete der Startgarten, Jonas und ich waren beide in Welle 4 und so hofften wir unsere gut platzierten Skier später wieder zu finden. Obwohl der Magen vor Aufregung fast rebellierte, frühstückten wir alle noch im Bus und versuchten darüber nachzudenken, wie man die 90 Km eigentlich schaffen soll. Zurück im Startgarten suchten wir nicht sehr lange und fanden unsere Ski sogleich.  Gigantisch..nun stehen gut 4000 Leute vor- und noch mal 11000 hinter uns. Um Punkt 08:00 gingen die Fahnen hoch und eine monströse Menschentraube setzte sich in Bewegung. Ich verlor Jonas gleich am Start und der folgende Berg war eine reine Materialschlacht. Der Berg schlängelt sich gut 2 Km auf das Fjell hoch und jeder Läufer sucht sich seinen Platz…gut das Skier und Stöcke hier ganz geblieben sind. Ich habe es oft knacken gehört…Oben angekommen lief es dann doch gleich schneller. Bis km 30 war es ziemlich schnell und das Wachs stand super. Ich versuchte am Anfang nicht ausschließlich zu schieben um die Kräfte zu sparen. Im Doppelstockschub ist man einfach schneller und bis Km 65 ging das auch ganz gut. Die Bedingungen verschlechterten sich gegen Ende ein wenig, es wurde wärmer und der Schnee zeitweise sulzig. Die Motivation fehlte jedoch an keiner Stelle und spätestens als die Restkilometer zum Ziel einstellig wurden wusste ich das es machbar ist. So erreichte ich das Ziel nach 06h 14min. Da ich die 1,5-Fache Siegerzeit von 04:14  knapp unterboten hatte, gab es unter höchsten Glücksgefühlen im Ziel noch eine Medaille dazu.
Nach einer warmen Dusche und nem guten Schluck Bier sind wir stolz darauf, es alle geschafft zu haben. Es war wunderbar. Wir kommen wieder!
Die schönstes Eindrücke davon gibt es hier: BILDER
Unsere Ergebnisse:

ergebnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ski Heil =)
Michi

 

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