Bouldern.Baden.Berge

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Das Motto des diesjährigen Sommerurlaubes:
  • Bouldern im Sundergrund auf Almenwiesen und herrlichem Panorama
  • Baden im kühlen Achensee bei 30° im Schatten
  • Berge soweit das Auge reicht.
Ganz genau ging es Ende Juli für 2 Wochen Richtung Tirol. Erste Station war der Achensee, der einige Zeltplätze in Ufernähe beherbergt und eine prima Ausgangsbasis für zahlreiche Kletter, – Wander- und Badeausflüge bietet. Wir trafen uns Samstag Mittag auf dem Zeltplatz Schwarzenau, der direkt am See liegt und sogar einen Steinstrand hat. Da  am Samstagabend ein großes Gewitter über uns zog, saßen Familie Wetzel/hartmann mit Alex und Franzi im Auto fest, weil sich eine Schlammlawine über die Straße ergoss und diese die einzige Zufahrtsstraße von Süden war. Nuja die “Mur” war schnell von der Straße geräumt und wir hatten 5 super Tage am Achensee.
Gewandert sind wir hier im Oberautal, wo sich der Fluss “Oberau” ins Tal schlängelt und zum kalten Bad einlädt 😉 Auf der Suche nach einem Klettergebiet bei Maurach sind wir auf einige Felsriegel an der Bergstation der Rofanbahn gestoßen. Da wir für die Fahrt mit der Bergbahn unsere Konten hätten leer räumen müssen haben wir uns kurzerhand entschieden, die knapp 900 Höhenmeter mit Kind und Kegel selbst zu laufen. An der Bergstation angekommen haben wir die Suche nach den Kletterfelsen auch gleich aufgegeben, es nahten Gewitterwolken und der Abstieg musste auch noch bewältigt werden. Zum “Ausgleich” durfen wir Männer dann am nächsten Tag alleine losziehen. Ebenfalls 900 Höhenmeter zur Dalfazalm – Ziel war das Klobenjoch wo ich mit Schnubbi die Tour “Strada del Vino” geklettert hab. Ca. 100 m, 4 Seillängen im feinsten scharfen Kalk und guter sicherung an Klebehaken. Die Tour hat den langen Aufstieg definitiv entschädigt, hier könnte man sich mehrere Tage austoben. Nach einem kleinen Abstecher zur Dalfazalm sind wir wieder ins Tal gestiegen und haben und entschieden richtung Zillertal zu fahren.
Auf der Suche nach einem Zeltplatz im Zillertal sind wir natürlich an Mayrhofen nicht vorbei gekommen. Doch der dort angelegte Zeltplatz gleicht eher einer Wohnwagenburg im Kiesbett und ist an Gemütlichkeit kaum zu unterbieten. Also sind wir gleich in Richtung Zillergrund gefahren und haben – welch ein Glück – auf der Wiese vor dem Gasthof zur Au einen Platz zum Zelten gefunden. Für ganze 5€ die Nacht durften wir dort unser Zelt aufschlagen und haben Abends auch die gute Küche im Gasthof genossen =)
Ein richtiger Leckerbissen waren allerdings die Boulderblöcke im Sundergrund. Neben Ziegen und Kühen stehen dort Granitblöcke auf den Almwiesen, die Boulderprobleme in jeder Schwierigkeit bieten. Der wohl bekannteste Bouder hier (Moonwalk) war für uns leider nicht drin, aber dafür jede Menge andere Boulder bis 6c. Neben dem Bouldern waren wir auch an steilen Wänden klettern, genauer in den Ewigen Jagdgründen bei Ginzling. Hierfür fährt man die Zillertal Straße ziemlich weit hinter und erblickt dann im Talboden auf einer großen Wiese nebem einem Fluss die Felsriegel. Der Sportklettergarten bietet wirklich viele Touren, bis zu 2 Seillängen und ist einer der schönsten in der Gegend – Ein muss! Hier kann man sich auch mehrere Tage austoben, und ca 400 m vor dem klettergarten war das campieren auf dem Parkplatz erlaubt!
Da sich hier das Wetter schon verschlechtere haben wir am letzten Tag noch eine Wanderung zur Plauener Hütte unternommen. Hoch über dem Speichersee Zillergründl war das der letzte Tag in den Alpen – so wurden wir vom Gewitter wieder aus den Bergen gescheucht. Die Lange Rückreise wollten wir den Kindern nicht gleich zumuten. Mit einem kurzen Abstecher im Franken mit Klettern am Weißenstein war der Urlaub zuende =(
Die schönsten Bilder gibts hier: BILDER

 

 

Die Vertreibung der letzten Idealisten

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Wer heute in die Affensteine zieht und am Nonnengärtner vorbei Richtung Zwillingsstiege wandert, wird Sie vielleicht schon mal erblickt haben: Die Westwand am Nonnengärtnern, mehr als 40m hoch, überhängende und mit wenig struktur eine der schwersten Wände hier im Gebirge.
Robert Leistner hat dort vor 10 Jahren die Erstbegeung “Die Vertreibung der letzten Idealisten” (Schwierigkeit Xc) an nur einem Tag geschafft und die Wand bezwungen. 10 Jahre später – am letzten Samstag – sind wir wieder aufgebrochen um eine 2. Begehung von Robert in der originalen Route zu Filmen und die Feierlichkeit zu dokumentieren. Soviel Vorweg: Geschafft hat es Robert, auch bei 30 Grad im Schatten mit Anzug und Zylinder. Alles weitere sehr ihr bald in einem Film von Felix Bähr.
Die fotografischen Eindrücke davon gibts hier: FOTOOOS
Auch Lisa hat Fotografiert 😉 und einen Eintrag im Sandsteinblog gibt´s auch dazu.

 

 

 

Sandstein und Kalk

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Im Sandstein und kalk haben wir uns ausgetobt.
Meine schönste 7c hab ich mit Daniel an der Bussardwand geklettert (Südwand). Daniel hat sich am Muschelkopf-Talweg ausgetobt und am Ende hab ich von der Heringsgrundnadel noch  Bilder vom Jonas am Muschelkopf machen können. Die anderen Bilder sind vom letzten Mai-Wochenende, als Matze zum Klettern und Boofen am Pfaffenstein eingeladen hat.
Der kalkreiche Part der Bilder kommt natürlich auch Franken. Dort haben wir dieses Jahr das KHC -Stiftungsfest um Pfingsten gefeiert. Ausgangspunkt war der Zeltplatz an der Waldmühle in Freienfels bei Hollfeld. Ziemlich günstig und klein, dafür begrüsten uns jeden Morgen LKW und Motorräder an der sehr nahen Straße. Zum Klettern bot sich dort eher das nördliche Franken an.
Am ersten Tag ging es daher zum Nürnberger Turm – mit seiner sehr glatten und doch anspruchsvollen Talseite, bei der man für 6+ schon ordentlich klettern muss. Untypisch für Franken: wir haben dort auch Riss geklettert – am Südriss klemmte die Hand perfekt und ich habe Jakob im Vorstieg fotografiert.
Den größeren Kletterandrang erlebten wir an der Roten Wand. Hier sind die Touren um die 20m lang und dementsprechend ausdauernd. Sehr schön fand ich die Gegend südlich von Plankenfels im oberen Wiesenttal. Jede Menge 7er Wege und auch leichteren Sektoren zum warm klettern. Und am Ende des Klettertages schmeckt das Schäufele im Goldenen Lamm sehr sehr lecker.
Zum Ende machten wir noch den “hohen Stein” bei Heiligenstedt unsicher. Neben vielen 6er Wegen gabs zum Ende ne 8-  geschenkt – kurz bevor uns das Gewitter wieder in die Heimat drängte…
Hier die Bilder aus Franken
So denn,
die nächsten Bilder folgen…

 

 

warmgeklettert

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Nach einer langen Winterpause starten wir nun wieder in die Klettersaison!
Am 11. April starteten wir richtung Lilienstein und Liliensteinnadel. Neben der sehr zu empfehlenden versteckten Verschneidung  kletterte der KHC “Die Mitte” an der Liliensteinnadel. Der Gipfel ist wirklich eine lohnende Alternative zur hoch frequentierten Südseite des Liliensteins und hat viele schöne Wege im Petto. Zum Tagesabschluss erhärteten wir die Unterarme in der “Phinx” am Lilienstein und Alex machte sich an der Kante (wegname unbekannt??) auch ziemlich kaputt! =) Der perfekte Klettertag wurde mit Freibier und Grillgut von Jonas und Hermann (Danke!!) abgerundet und am Feuer wurde bis tief in die Nacht gesungen.
Am Sonntag liefen wir in den hinteren Hirschgrund und ließen uns am Doktor, Patient und Assistent verarzten. Ein (geschichtlich) sehr lohnenswerter Gipfel ist hier die Hirschgrundscheibe mit einem sehr alten Buch.
Bilder gibts hier: BIIILDERRR
Schön wars mal wieder…Auf bald und Berg Heil

Hardcore im Herbst

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Kurz und Knapp:
Am letzten Wochenende waren wir auf Friedes Hütte um Samstag und Sonntag am Fels scharf anzugreifen. Mein Griff ging zum Glück auch richtung Kamera, und es scheint sich doch gelohnt zu haben 😉
Fotografiert vom Schrammsteinkegel (Abseile) – Alle Fotos gibts HIER
Friede, Hermann und Jonas am Golem:

 

Friedemann im Vorstieg
Friedemann im Vorstieg

Herbsttage im Grenzgebiet

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Wenn sich der Herbst noch mal von seiner schönsten Seite zeigt, strömt das Klettervolk bekanntlich zu den sonnigen und teils überlaufenen Kletterzielen im sächsischen. Da lohnt es sich doch im Kletterführer die noch “unbemalten” Seiten durchzustöbern..so taten wir es am letzten Sonntag im blauen KleFü 😉
Mit Kind und Kegel im Gepäck fuhren wir nach Hellendorf. Kletterziel waren ein paar Gipfel um die Grenzspitze – direkt an der Deutsch-Tschechischen Grenze.  Trotz des längeren Anmarsches von ca. 45 min lohnte sich der weite Weg, keine Menschen und herrliche Herbstluft ließen uns den Ein oder Anderen Gipfel erklimmen. Neben dem Herbstweg am “Pascher” kletterten wir “Panische Zeiten” an der Grenzspitze und noch mehere Routen an Tschechischen Gipfeln. Es war ein super schöner Tag mit obligatorischem Käse und Bier in der tschechischen Kneipe.
Zum Glück war die Kamera dabei 😉 Bilder hier..
Ahoi

Fingerfertigkeit…

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In den kleinen Zschand…
zog es am Sonntag einige klettergierige Damen und Herren des KHC und der Aussteiger. Trotz des unwarmen Frühlingstages war es ein wirklich gelungener Klettertag mit zahlreichen Traumtouren. So wiederholte ich im Nachstieg mit Alex die Stolleverschneidung (VIIb**) an der Bärfangwarte um anschließend gleich nebenan die direkte Südostkante (VIIIb) mit Alex zu machen. Schon erstaunlich, vor ca. 3,5 Jahren war ich mit Felix da. Seit seiner Begehung im Oktober 2010 traute sich nur eine Seilschaft an die scharfe Kante und so verewigten wir uns am Sonntag mit einer 48. Begehung im Gipfelbuch. Ansonsten beides sehr lohnende Wege an einem nicht sehr oft begangenem Gipfel.  
Da uns der Wind fast vom Einstieg wehte, gingen wir zum Wintersteinwächter, wo ich Alex Ritter Runkel (IXa) und das Weihnachtsoratorium (VIIIa) nachstieg. Beides wirklich schöne und anspruchsvolle Wege mit wirklich guter Sicherung. Am Ende versuchte Alex, die Fingerfertigkeit (IXb) zu wiederholen, doch die über den Tag strangulierten Muskeln wollten nach 2-maliger Flugerfahrung am vorletzten Ring nicht mehr weiter. So konnte ich Tino überreden meine tomatenrote Jacke anzuziehen und für unsere Kameras noch mal in den Weg einzusteigen.

 

 

Nach mehreren Versuchen schaffte es Tino und die geschossenen Fotos sind hübsch anzusehen…
Ein wundervoller Tag endete in der Büschmühle bei frischem Hopfentee…
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