Zu Fuße des Papstes..

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Die ersten warmen Frühlingstage und es geht raus an den Fels..

 

Papst_2018

 

Glühwein am Pfaffenstein..

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Die jährliche KHC-Glühweinwanderung am Pfaffenstein. Ein paar Bilder gibts hier:

Wanderung Pfaffenstein

Friensteinboofen

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Blick vom Carolafels
Blick vom Carolafels

Der goldene Oktober hat sich nochmal von seiner schönsten Seite gezeigt, wie gut wenn man dafür noch ein perfektes Wochenende mit viel Zeit und herrlicher Landschaft vor der Linse erwischt =) So würde ich mal das vorletzte Wochenende mit Felix, Matze, Tim und Schnubbi beschreiben, an dem wir in der Boofen südlich vom Häntzschelturm übernachteten um am Sonntag klettern zu gehen. Schon der Samstag war perfekt: während sich Felix, Matze und Tim den 70er-Weg am Rokokoturm erkämpften, versuchte ich noch vom Zug in Schmilka aus die Carolaaussicht über die Heilige Steige vor Sonnenuntergang zu erreichen. Mit Kletter-, Foto- und Schlafgepäck im Rucksack war ich auch irgendwie gar nicht so schnell und verpasste den Untergang um ein paar Minuten. Doch Schnubbi war schon vor mir oben und irgendwie haben wir es geschafft, 2h lang nichts anderes zu tun als Fotos zu machen, Bäume anzublitzen und über Motive und Belichtungszeiten zu philosophieren =)

Felix am Friensteinwächter
Felix am Friensteinwächter

 

Nach einer ziemlich kurzen Nacht in der Boofe sind wir dann Sonntagfrüh aus den Schlafsäcken gekrochen, um bei Sonnenaufgang die Stativkiefer an der Häntzschelstiege aufzusuchen. Natürlich waren wir nicht alleine. Aber die Stimmung war grandios!! Nach unzähligen Fotos habe ich noch Hartmut Landgraf (Sandsteinblogger) getroffen.In seinem neuesten Eintrag gibt´s das Motiv in Schwarz/weiss zu sehen  – und obendrein noch einen sehr interessanten Artikel über den ersten Foto-Pionier im Elbsandstein. Beim Titelbild dürf ihr mal raten wer dort zu sehen ist 😉 Hier der Beitrag:

Sandsteinblogger

Nun gut..weiter im Text. Nach dem obligatorischen Kaffee in der Boofen ging es zum Frienstein klettern. Felix sammelte am Ende noch den Friensteinwächter ein und kann somit einen weiteren 7000er im Fahrtenbuch abhacken 😉 Schön wars..

 

 

Alle Fotos gibt’s hier:

Bilder

 

Sommer im Maltatal

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Das Ziel des diesjährigen Sommerurlaubes: Ein mit Wasserfällen gesähtes Tal in Kärnten – das Maltatal!
Wandern am kölnbreinspeicher
Wandern am kölnbreinspeicher
Die ersten Tage verbrachten wir mit einer Wanderung im Gössbachtal, Slacken und Klettern. Die Crashpads zum Bouldern hatten wir eigentlich nur zur Kinderbespaßung dabei. Zum Bouldern bietet das Tal nur wenig Potenzial, zumindest wenn man mit Kindern unterwegs ist – viele der Blöcke liegen im unwegsamen, steilen Gelände und sind daher ungeeignet. Wer trotzdem Fels anfassen möchte sollte das Seil einpacken, denn zum Klettern gibt es viele schöne Sektoren und Klettersteige. Den sehr anspruchsvollen Klettersteig am imposanten Fallbach-Wasserfall haben die Mädels gemeistert ;). Nach übergabe der Kinder waren wir Männer im Anschluss an der Kreuzwand, die wohl größte Wand zum Sportklettern im Maltatal. Hier haben wir einige Nachmittage verbracht – der Sektor bietet zahlreiche Routen, vor allem im 7er und 8er- Bereich mit bis zu 3 Seillängen. Landschaftlich schöner, und etwas höher im Tal gelegen gibt es noch weitere Sektoren – so z.B. die Lackenkopfwand mit Bademöglichkeit am Blauen Tumpf – auch sehr zu empfehlen. Allerdings muss man dafür die Mautstraße Richtung Kölnbreinspeicher passieren, deren Preis mit 25€ für 3 Wochen zu Buche schlägt. Wir haben die Straße auch mehrfach genutzt. Zum einen für eine Wanderung am Kölnbreinspeicher und auch für weitere Kletteraktivitäten am Londronblock im oberen Maltatal. Außerdem sollte man unbedingt mal in der Gmnünder Hütte einkehren 😉
Baden und Kletten am blauen Tumpf
Baden und Kletten am blauen Tumpf
Da Petrus am Nachmittag häufig ein paar Tropfen nach unten schickte, waren für die geplanten “Männertouren” zum Hochkönig und Hochalmspitze nur wenige günstige Tage vorrätig. Zu Beginn des Urlaubes waren Alex und Franzi noch bei uns, die auf dem Rückweg von Korsika einen zwischenstopp im Maltatal machten. Somit konnten wir Alex noch für unsere Tour am Hochkönig begeistern und starteten gleich am 2. Urlaubstag um 4Uhr Richtung Hochkönig. Nach 1 Stunde fahrt und einem ziemlich langen und ausgesetzen Zustieg waren wir ggn. 09:00 am Einstieg der ca. 600m Hohen Gloria Patri: 17 Seillängen in feinestem Kalk, UIAA 6+ . Bekannt war uns laut Kletterführer, dass die ersten Seillängen wohl etwas feucht sein könnten. Doch das war völlig untertrieben, die ersten 3 Seillängen in und neben der Einstiegsverschneidung waren quasi ein Wasserfall.
Die Einstiegsverschneidung der Gloria Patri - ganz oben der Quergang durch die Wand
Die Einstiegsverschneidung der Gloria Patri – ganz oben der Quergang durch die Wand
Doch die Kletterschuhe standen erstaunlich gut und die ersten Meter gingen dann doch. Die geplanten 5 Stunden bis zum Gipfel liefen uns jedoch davon. Als 3er-Seilschaft hatten Hermann, Alex und ich etwas länger zu hantieren – und als ich dann in dem 30m – Quergang ein Pendel ins Nirgendwo schoss war es kurz etwas mulmig  😉 Nach dem Quergang (4. Seillänge) merkten wir schon, dass die andauernde Nässe und das ständige Seilwickeln uns viel Zeit kostete. Angesichts der Gewitterprognose am Nachmittag entschieden wir uns schlauerweise nach dem Quergang für einen Rückzug aus der Wand, was angesichts der spärlichen Absicherung an alten Normalhaken und einem 30m- Quergang ziemlich aufwändig war. Alex kletterte den Quergang zurück und seilte am letzten Sicherungspunkt zum vorherigen Stand – so taten wir es auch – wobei jeder einen Sicherungspunkt im Quergang entfernte und Schnubbi als letzter dann nur noch an den 2 alten rostigen normalhaken hing…nunja alles ging gut. Nach dem Abstieg zurück ins Tal und einem wehmütigen Blick zurück entdeckten wir auch die Ursache für die andauernde Nässe: Ein schneefeld ganz Oben auf dem Band, welches sein Schmelzwasser genau über die Wand ergoss =( Am späten Nachmittag zog das Gewitter auch auf, vielleicht hätten wir es auch bis zum Gipfel geschafft…
Zum Glück gab es ja noch mehr Berge in der Gegend. Am vorletzten Urlaubstag ging es nochmal ganz ganz zeitig los zur Hochalmpitze (3.360m). Wieder war es ein sehr langer Zustieg – fast 1400 Hm , mit Kaffeepause an der Gießener Hütte. Dann kurze Gletschertour zum Einstieg an den Südpfeiler, welcher mit 250 Hm nochmal zu beklettern ist. Trotz der vermeindlich leichten 5er Kletterei war es aufgrund der winterlichen Bedingungen da oben und schweren Gepäck im Rucksack kein Zuckerschlecken. Zudem war die Tour bis auf wenige Ausnahmen selbst abzusichern. Bei Sonne und schneefreiem Fels ist das sicher eine Genusstour, doch die widrigen Bedingungen hatten hier auch Ihren Reiz;) Nach 4,5h Klettern und 1700 Hm in den Beinen erreichten wir bei Wolken und Schneefall gegen 14:30 den Gipfel. Also flott wieder runter und zum Abendbrot wieder am Zeltplatz gewesen, was für ein Timing 😉
Richi am Südpfeiler der Hochalmspitze
Richi am Südpfeiler der Hochalmspitze
Alle Bilder dazu gibt es hier:
BILDER
Vom Alex gibt es auch einige Bilder dazu :
Alex´ Bilder

 

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